Was kostet Social Media Betreuung in der Schweiz?
Social Media Betreuung in der Schweiz lässt sich nicht über einen Pauschalpreis vergleichen. Was den Preis wirklich bestimmt – und welche Betreuung für dein KMU sinnvoll ist.

Wer Social Media für das eigene Unternehmen auslagern möchte, landet ziemlich schnell bei einer Frage: Was kostet eine professionelle Social Media Betreuung in der Schweiz eigentlich?
Die wenig überraschende Antwort lautet: Es kommt darauf an. Aber nicht einfach nur auf die Anzahl Posts.
Entscheidend ist vor allem, was hinter diesen Posts passiert. Strategie, Themenplanung, Texte, Gestaltung, Foto- und Videocontent, Reels, Veröffentlichung, Community Management und Reporting können alle Teil einer Social Media Betreuung sein – müssen es aber nicht.
Kurz gesagt
Wie viel kostet Social Media Betreuung in der Schweiz?
Die Kosten für Social Media Betreuung in der Schweiz hängen stark vom Umfang ab. Kleinere Mandate können bei einigen hundert Franken pro Monat beginnen, während eine umfassende Betreuung mit Strategie, Content Creation und mehreren Kanälen CHF 1'000 bis mehrere Tausend Franken pro Monat kosten kann. Entscheidend sind vor allem Content-Produktion, Posting-Frequenz, Anzahl der Kanäle und der gewünschte Betreuungsumfang.
Grobe Orientierung – keine fixen Marktpreise.
Wie viel kostet Social Media Betreuung in der Schweiz?
Als grobe Orientierung können kleinere laufende Social-Media-Mandate bei einigen hundert Franken pro Monat beginnen. Eine umfassendere Betreuung mit regelmässiger Content Creation, Strategie und mehreren Kanälen kann dagegen CHF 1'000 bis mehrere Tausend Franken pro Monat kosten.
Der Preis hängt insbesondere davon ab:
- wie viele Kanäle betreut werden
- wie häufig Content veröffentlicht wird
- ob Foto- und Videocontent produziert werden muss
- ob Reels bzw. Short-Form-Videos dazugehören
- wer Texte und Designs erstellt
- ob die Beiträge nur vorbereitet oder auch veröffentlicht werden
- ob Community Management übernommen wird
- wie viel strategische Beratung benötigt wird
- ob Reporting und laufende Optimierung dazugehören
Deshalb sind zwei Angebote mit beispielsweise vier Posts pro Monat nicht automatisch vergleichbar.
Was gehört zu einer Social Media Betreuung?
Eine Social Media Betreuung kann sehr unterschiedlich aufgebaut sein.
Strategie
Bevor Content produziert wird, sollte klar sein, wen ein Unternehmen erreichen möchte, welche Kanäle sinnvoll sind und welches Ziel der Content verfolgt.
Dazu können beispielsweise Positionierung, Zielgruppen, Content-Pillars, Formate, Tonalität und Posting-Frequenz definiert werden.
Contentplanung
Aus der Strategie entsteht ein konkreter Redaktions- oder Contentplan.
Statt jede Woche spontan zu überlegen, was gepostet werden könnte, werden Themen, Formate und Veröffentlichungen im Voraus geplant.
Das sorgt nicht nur für mehr Konsistenz – es macht Social Media intern meistens auch deutlich weniger stressig.
Content Creation
Hier entstehen die eigentlichen Inhalte.
Je nach Zusammenarbeit können dazugehören:
- Fotografie
- Video
- Reels
- Grafiken
- Carousels
- Stories
- Animationen
- Copywriting
Gerade dieser Bereich beeinflusst den Preis stark.
Vier Beiträge aus bereits vorhandenem Bildmaterial zu erstellen ist etwas völlig anderes als vier Reels zu konzipieren, zu filmen und zu schneiden.
„Wie viele Posts bekomme ich?"
vs.
„Welche Leistungen sind in diesen Posts enthalten?"
Das macht Angebote wesentlich besser vergleichbar.
Was kostet Content Creation zusätzlich?
Content Creation lässt sich nur schwer anhand der Anzahl fertiger Posts berechnen.
Ein einfaches statisches Posting kann relativ schnell produziert sein. Ein Reel benötigt möglicherweise Konzept, Vorbereitung, Dreh, Auswahl des Materials, Schnitt, Untertitel, Musik, Text und mehrere Anpassungsrunden.
Freelancer oder Social Media Agentur?
Für Social Media können Unternehmen mit Freelancer:innen, kleineren Studios oder grösseren Agenturen zusammenarbeiten.
Eine Agentur kann sinnvoll sein, wenn gleichzeitig verschiedene Spezialist:innen benötigt werden – beispielsweise für Paid Ads, Strategie, Video, Design und Community Management.
Ein Freelancer oder kleines Studio kann dagegen interessant sein, wenn eine direktere Zusammenarbeit und eine flexible Betreuung gewünscht sind.
Entscheidend ist deshalb weniger die Bezeichnung als die Frage:
„Welche Leistungen braucht mein Unternehmen tatsächlich?"
Ein KMU, das bereits gutes Foto- und Videomaterial produziert, benötigt möglicherweise hauptsächlich Unterstützung bei Strategie, Planung und Copywriting.
Ein anderes Unternehmen möchte Social Media dagegen nahezu vollständig abgeben.
Diese beiden Mandate benötigen völlig unterschiedliche Ressourcen.
Kann man Social Media nur teilweise auslagern?
Ja – und für viele kleinere Unternehmen ist genau das sinnvoll.
Social Media muss nicht zwingend komplett extern betreut werden.
Strategie & Contentplan
Das Unternehmen produziert und veröffentlicht selbst. Extern werden Strategie, Content-Pillars, Ideen und Planung erarbeitet.
Content Creation
Das Unternehmen übernimmt Community und Publishing, während Fotos, Videos, Reels oder Grafiken extern produziert werden.
Laufende Betreuung
Strategie, Planung, Content Creation, Texte und Publishing werden grösstenteils extern übernommen.
Sparring
Das Unternehmen arbeitet intern an Social Media und holt sich regelmässig Unterstützung für Ideen, Kampagnen oder Optimierungen.
Gerade bei kleineren Budgets kann ein hybrides Modell interessanter sein als eine vollständige Betreuung.
Wann lohnt es sich, Social Media auszulagern?
Social Media auszulagern kann sinnvoll sein, wenn intern zwar klar ist, dass regelmässige Kommunikation wichtig wäre, sie im Alltag aber immer wieder nach hinten rutscht.
„Wir posten eigentlich nur, wenn gerade jemand Zeit hat."
„Wir haben viele Bilder, wissen aber nicht, was wir daraus machen sollen."
„Unser Instagram sieht schön aus, bringt uns aber wenig."
„Uns fehlen ständig Ideen."
„Wir möchten professioneller auftreten, aber keine interne Social-Media-Stelle schaffen."
„Wir wissen nicht, welche Kanäle sich überhaupt lohnen."
In solchen Fällen muss die Lösung nicht automatisch ein grosses monatliches Mandat sein.
Manchmal fehlen lediglich eine klare Strategie und ein funktionierender Prozess.
Eine ausführliche Entscheidungshilfe findest du im Beitrag Social Media selber machen oder auslagern?.
Wie finde ich heraus, welche Betreuung ich brauche?
Was soll Social Media für mein Unternehmen erreichen?
Bekanntheit, Community, Bewerbungen, Leads, Verkäufe oder etwas anderes?
Welche Kanäle sind wirklich relevant?
Nicht jedes Unternehmen muss gleichzeitig Instagram, LinkedIn, TikTok und Facebook bespielen.
Welches Material ist bereits vorhanden?
Gute Fotos und Videos können den Produktionsaufwand erheblich verändern.
Was können wir intern realistisch übernehmen?
Nicht theoretisch – sondern im tatsächlichen Arbeitsalltag.
Wo fehlt uns Know-how oder Zeit?
Genau dort sollte externe Unterstützung ansetzen.
Was kostet Social Media Betreuung bei The Creative Edit?
Bei The Creative Edit gibt es deshalb kein fixes Social-Media-Paket, das für jedes Unternehmen gleich aussieht.
Die Zusammenarbeit richtet sich danach, was bereits vorhanden ist und wo Unterstützung tatsächlich Sinn ergibt.
Das kann eine Contentstrategie, ein konkreter Contentplan, laufende Content Creation, Copywriting oder eine umfassendere Social-Media-Betreuung sein.
So zahlst du nicht automatisch für Leistungen, die dein Unternehmen gar nicht braucht.
Du möchtest Social Media nicht mehr irgendwie nebenbei machen?
Erzähl mir kurz, wo dein Unternehmen aktuell steht und was du mit Social Media erreichen möchtest. Ich schaue mir gerne an, welche Unterstützung für dich sinnvoll ist.
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